{"news":[{"uid":5155,"title":"EGEO hautnah dabei","teasertext":"Du willst wissen, wie eine Geographieolympiade abl\u00e4uft? Dann lies den Reisebericht von der EGEO aus Varna.","short":"Du willst wissen, wie eine Geographieolympiade abl\u00e4uft? Dann lies den Reisebericht von der EGEO aus Varna, der von den beiden Teilnehmern und Bronzemedaillen-Gewinnern Gavriel Harvey und Elias Fleischli verfasst wurde.","body":"

Donnerstag, 25. Juni<\/strong>
Wir stiegen um 20:32 Uhr in den Zug von Z\u00fcrich HB nach Budapest Keleti und spielten eine Runde Tichu.
Da wir zum Teil das erste Mal im Zug schliefen, war das eine interessante neue Erfahrung.<\/p>\r\n

Freitag, 26. Juni<\/strong>
Wir fuhren durch Wien und stiegen in Budapest aus. Wir spazierten ein bisschen durch die Stadt und schauten uns all die coolen Geb\u00e4ude an. Wir gingen um die Basilika herum und den H\u00fcgel hinauf zum K\u00f6nigspalast. In Budapest gingen wir auf \u201eSnackjagd\u201c, um einige der ungarischen Snacks zu probieren. Anschlie\u00dfend stiegen wir in einen Zug, welcher uns zur ungarischen Grenze brachte. Da unsere Waggons leider nicht mitkamen, mussten wir auf dem Boden sitzen. Nachdem wir den Sonnenuntergang beobachtet und die Fasane und Silos bewundert hatten, die die rum\u00e4nische Landschaft pr\u00e4gten, haben wir uns gegenseitig aus unseren Geo-Fachb\u00fcchern abgefragt, um uns vorzubereiten und sind dann ins Bett gegangen.<\/p>\r\n

Samstag, 27. Juni<\/strong>
Der Tag startete irgendwo vor Bukarest am fr\u00fchen Morgen. Wir hatten diese Nacht in einem rum\u00e4nischen Nachtzug verbracht und erstaunlich gut geschlafen. Nach einem kurzen Zmorge stiegen wir in der rum\u00e4nischen Hauptstadt aus und fuhren mit der U-Bahn mitten ins Stadtzentrum zum beeindruckenden Parlamentsgeb\u00e4ude. Nach der mini-Sightseeingtour dorthin und zur orthodoxen Kathedrale ging es weiter mit der Reise per Car in Richtung Varna. Die weiten Korn- und Sonnenblumenfelder sahen im goldenen Abendlicht sehr beeindruckend aus. Am Abend wurden wir von den Organisator*innen der EGeo in Varna herzlich empfangen und anschliessend in unsere Unterkunft etwas ausserhalb Varnas gebracht. Wir waren froh, nach \u00fcber zwei Tagen unterwegs wieder in einem Bett einschlafen zu k\u00f6nnen.<\/p>\r\n

Sonntag, 28. Juni<\/strong>
Das erste Zmorge in unserer Unterkunft durften wir auf der grossz\u00fcgigen Terasse umringt von B\u00e4umen geniessen. Danach erkundeten wir die Umgebung und gingen ein erstes Mal im sch\u00f6nen, klaren Schwarzen Meer schwimmen. Wir erhielten danach Rucksack, T-shirt und M\u00fctze mit dem Logo der EGeo und freuten uns bereits auf den Moment, in welchem alle Teilnehmenden das selbe Outfit tragen w\u00fcrden. Ein bisschen Nervosit\u00e4t kam auf, als es zur Opening Ceremony in Varna ging. Mit kulturellen T\u00e4nzen, Musik und einem Gedicht wurden die 13 Delegationen in Bulgarien offiziell begr\u00fcsst. Alle Teilnehmenden wurden mit der Landesflagge auf der B\u00fchne vorgestellt und fotografiert. Bei einem gemeinsamen Znacht am Hafen kamen wir ins Gespr\u00e4ch mit den anderen Europ\u00e4er*innen. Wir freuten uns da schon auf weitere tolle Gespr\u00e4che und spannende Erlebnisse in dieser Woche.<\/p>\r\n

Montag 29. Juli <\/strong>
Am Montag legten wir die schriftliche Pr\u00fcfung ab; sie dauerte drei Stunden und umfasste alle Themen vom Klima \u00fcber Lawinen bis hin zu elektronischem Abfall. Am Abend fand der cultural evening statt, bei dem wir die Snacks probierten und die T\u00e4nze der anderen Delegationen bewunderten und uns mit den Teilnehmern aus allen L\u00e4ndern der EGeO unterhalten konnten. Alle anderen L\u00e4nder haben uns mit ihren Tischen gemoggt. Also haben wir uns fest vorgenommen, dass wir an der IGeo einen besseren Tisch mit Fondue machen werden.<\/p>\r\n

Dienstag, 30. Juli<\/strong>
Der schwierigste Tag der Woche war der Dienstag. Wir mussten die Fieldwork-Pr\u00fcfung ablegen. Diese war viel praxisorientierter als die schriftliche Pr\u00fcfung. Wir mussten Ver\u00e4nderungen in der Umgebung eines beliebten Touristengebiets erl\u00e4utern, ein bulgarisches Dorf kartieren und schliesslich im Rahmen der schriftlichen Feldarbeit mit Daten und Karten der Region arbeiten. Der Tag war sehr lang und sehr heiss, das Mittagessen liess zu w\u00fcnschen \u00fcbrig, aber es hat trotzdem viel Spass gemacht.<\/p>\r\n

Mittwoch, 01. Juli<\/strong>
5 Uhr am Morgen - doch das Aufstehen hat sich gelohnt. Wir wurden mit einem atemberaubenden Blick auf die aufgehende Sonne belohnt. Wir erfuhren, dass der erste Julimorgen in Bulgarien ein kultureller Anlass ist, bei dem gemeinsam am Strand der Sonnenaufgang bestaunt wird. Nach einem st\u00e4rkenden Fr\u00fchst\u00fcck ging es f\u00fcr uns Teilnehmende weiter zum Multimediatest an einer Primarschule in Varna. Die Fragen waren hier meistens logisch zu beantworten, wir fanden diesen Teil der Geolympiade am wenigsten anspruchsvoll. Es wurden verschienste Fragen mit vier Antwortm\u00f6glichkeiten gestellt, die mithilfe eines Bilds oder Diagramms gel\u00f6st werden konnten. Am Nachmittag fand eine Exkursion zum Aladzha-Felsenkloster n\u00f6rdlich von Varna statt. Dieses wurde im Mittelalter von Einsiedlerm\u00f6nchen bewohnt und bot uns einen schattigen Blick \u00fcber die Gegend. Der anschliessende Spaziergang durch die W\u00e4lder bot uns eine weitere M\u00f6glichkeit, mit den anderen ins Gespr\u00e4ch zu kommen. Vor dem Abendessen konnten alle, die wollten, am Fussballturnier teilnehmen. Alle waren froh, die Pr\u00fcfungen erfolgreich \u00fcberstanden zu haben.<\/p>\r\n

Donnerstag, 02. Juli<\/strong>
Den letzten ganzen Tag in Bulgarien nutzten wir f\u00fcr eine Gruppenexkursion an die n\u00f6rdliche bulgarische K\u00fcste des Schwarzen Meers. Wir besuchten zuerst den botanischen Garten der Universit\u00e4t Sofia. Dieser befand sich direkt am Meer. Viele verschiedene B\u00e4ume, Kakteen und Blumen waren zu bewundern. Diese schmiegten sich, zusammen mit den historischen Geb\u00e4uden, wunderbar in die Landschaft ein und liessen uns wie im Paradies f\u00fchlen. Anschliessend assen wir zu Mittag in einer Taverne am Meer. Es gab traditionellen Fisch mit Salat. Am Nachmittag stand der Besuch der Festung Kalyakra auf dem Programm. Auf steilen Felsklippen stehend genossen wir die Aussicht und die Gespr\u00e4che mit unseren neuen Freunden aus ganz Europa. Am Abend fand dann eines der grossen Highlights statt: Die Closing Ceremony. Gespannt warteten wir auf unsere Platzierungen und die Pr\u00e4mierungen. Wir im Schweizer Team konnten uns nicht beklagen, beide Teilnehmer gewannen eine Brozenmedaille. Nach dem letzten Abendessen machten wir gemeinsame Fotos und tauschten unsere Daten aus, um in Kontakt bleiben zu k\u00f6nnen. In dieser Woche wurden die Mitteilnehmenden weniger zu Konkurrent*innen, sondern vielmehr zu Freund*innen. Deshalb war der Abschied nicht so einfach und zum Teil auch emotional. Wir freuten uns aber auch gemeinsam an diesem Abend \u00fcber die erfolgreich abgeschlossene europ\u00e4ische Geoplympiade.<\/p>\r\n

MEDIENMITTEILUNG<\/a><\/p>\r\n

Du willst auch dien Geographiewissen testen? Dann mach doch einfach bei der n\u00e4chsten Runde mit!<\/p>\r\n

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