Geographie
EGEO hautnah dabei
Du willst wissen, wie eine Geographieolympiade abläuft? Dann lies den Reisebericht von der EGEO aus Varna.
07.07.2026
Donnerstag, 25. Juni
Wir stiegen um 20:32 Uhr in den Zug von Zürich HB nach Budapest Keleti und spielten eine Runde Tichu.
Da wir zum Teil das erste Mal im Zug schliefen, war das eine interessante neue Erfahrung.
Freitag, 26. Juni
Wir fuhren durch Wien und stiegen in Budapest aus. Wir spazierten ein bisschen durch die Stadt und schauten uns all die coolen Gebäude an. Wir gingen um die Basilika herum und den Hügel hinauf zum Königspalast. In Budapest gingen wir auf „Snackjagd“, um einige der ungarischen Snacks zu probieren. Anschließend stiegen wir in einen Zug, welcher uns zur ungarischen Grenze brachte. Da unsere Waggons leider nicht mitkamen, mussten wir auf dem Boden sitzen. Nachdem wir den Sonnenuntergang beobachtet und die Fasane und Silos bewundert hatten, die die rumänische Landschaft prägten, haben wir uns gegenseitig aus unseren Geo-Fachbüchern abgefragt, um uns vorzubereiten und sind dann ins Bett gegangen.
Samstag, 27. Juni
Der Tag startete irgendwo vor Bukarest am frühen Morgen. Wir hatten diese Nacht in einem rumänischen Nachtzug verbracht und erstaunlich gut geschlafen. Nach einem kurzen Zmorge stiegen wir in der rumänischen Hauptstadt aus und fuhren mit der U-Bahn mitten ins Stadtzentrum zum beeindruckenden Parlamentsgebäude. Nach der mini-Sightseeingtour dorthin und zur orthodoxen Kathedrale ging es weiter mit der Reise per Car in Richtung Varna. Die weiten Korn- und Sonnenblumenfelder sahen im goldenen Abendlicht sehr beeindruckend aus. Am Abend wurden wir von den Organisator*innen der EGeo in Varna herzlich empfangen und anschliessend in unsere Unterkunft etwas ausserhalb Varnas gebracht. Wir waren froh, nach über zwei Tagen unterwegs wieder in einem Bett einschlafen zu können.
Sonntag, 28. Juni
Das erste Zmorge in unserer Unterkunft durften wir auf der grosszügigen Terasse umringt von Bäumen geniessen. Danach erkundeten wir die Umgebung und gingen ein erstes Mal im schönen, klaren Schwarzen Meer schwimmen. Wir erhielten danach Rucksack, T-shirt und Mütze mit dem Logo der EGeo und freuten uns bereits auf den Moment, in welchem alle Teilnehmenden das selbe Outfit tragen würden. Ein bisschen Nervosität kam auf, als es zur Opening Ceremony in Varna ging. Mit kulturellen Tänzen, Musik und einem Gedicht wurden die 13 Delegationen in Bulgarien offiziell begrüsst. Alle Teilnehmenden wurden mit der Landesflagge auf der Bühne vorgestellt und fotografiert. Bei einem gemeinsamen Znacht am Hafen kamen wir ins Gespräch mit den anderen Europäer*innen. Wir freuten uns da schon auf weitere tolle Gespräche und spannende Erlebnisse in dieser Woche.
Montag 29. Juli
Am Montag legten wir die schriftliche Prüfung ab; sie dauerte drei Stunden und umfasste alle Themen vom Klima über Lawinen bis hin zu elektronischem Abfall. Am Abend fand der cultural evening statt, bei dem wir die Snacks probierten und die Tänze der anderen Delegationen bewunderten und uns mit den Teilnehmern aus allen Ländern der EGeO unterhalten konnten. Alle anderen Länder haben uns mit ihren Tischen gemoggt. Also haben wir uns fest vorgenommen, dass wir an der IGeo einen besseren Tisch mit Fondue machen werden.
Dienstag, 30. Juli
Der schwierigste Tag der Woche war der Dienstag. Wir mussten die Fieldwork-Prüfung ablegen. Diese war viel praxisorientierter als die schriftliche Prüfung. Wir mussten Veränderungen in der Umgebung eines beliebten Touristengebiets erläutern, ein bulgarisches Dorf kartieren und schliesslich im Rahmen der schriftlichen Feldarbeit mit Daten und Karten der Region arbeiten. Der Tag war sehr lang und sehr heiss, das Mittagessen liess zu wünschen übrig, aber es hat trotzdem viel Spass gemacht.
Mittwoch, 01. Juli
5 Uhr am Morgen - doch das Aufstehen hat sich gelohnt. Wir wurden mit einem atemberaubenden Blick auf die aufgehende Sonne belohnt. Wir erfuhren, dass der erste Julimorgen in Bulgarien ein kultureller Anlass ist, bei dem gemeinsam am Strand der Sonnenaufgang bestaunt wird. Nach einem stärkenden Frühstück ging es für uns Teilnehmende weiter zum Multimediatest an einer Primarschule in Varna. Die Fragen waren hier meistens logisch zu beantworten, wir fanden diesen Teil der Geolympiade am wenigsten anspruchsvoll. Es wurden verschienste Fragen mit vier Antwortmöglichkeiten gestellt, die mithilfe eines Bilds oder Diagramms gelöst werden konnten. Am Nachmittag fand eine Exkursion zum Aladzha-Felsenkloster nördlich von Varna statt. Dieses wurde im Mittelalter von Einsiedlermönchen bewohnt und bot uns einen schattigen Blick über die Gegend. Der anschliessende Spaziergang durch die Wälder bot uns eine weitere Möglichkeit, mit den anderen ins Gespräch zu kommen. Vor dem Abendessen konnten alle, die wollten, am Fussballturnier teilnehmen. Alle waren froh, die Prüfungen erfolgreich überstanden zu haben.
Donnerstag, 02. Juli
Den letzten ganzen Tag in Bulgarien nutzten wir für eine Gruppenexkursion an die nördliche bulgarische Küste des Schwarzen Meers. Wir besuchten zuerst den botanischen Garten der Universität Sofia. Dieser befand sich direkt am Meer. Viele verschiedene Bäume, Kakteen und Blumen waren zu bewundern. Diese schmiegten sich, zusammen mit den historischen Gebäuden, wunderbar in die Landschaft ein und liessen uns wie im Paradies fühlen. Anschliessend assen wir zu Mittag in einer Taverne am Meer. Es gab traditionellen Fisch mit Salat. Am Nachmittag stand der Besuch der Festung Kalyakra auf dem Programm. Auf steilen Felsklippen stehend genossen wir die Aussicht und die Gespräche mit unseren neuen Freunden aus ganz Europa. Am Abend fand dann eines der grossen Highlights statt: Die Closing Ceremony. Gespannt warteten wir auf unsere Platzierungen und die Prämierungen. Wir im Schweizer Team konnten uns nicht beklagen, beide Teilnehmer gewannen eine Brozenmedaille. Nach dem letzten Abendessen machten wir gemeinsame Fotos und tauschten unsere Daten aus, um in Kontakt bleiben zu können. In dieser Woche wurden die Mitteilnehmenden weniger zu Konkurrent*innen, sondern vielmehr zu Freund*innen. Deshalb war der Abschied nicht so einfach und zum Teil auch emotional. Wir freuten uns aber auch gemeinsam an diesem Abend über die erfolgreich abgeschlossene europäische Geoplympiade.
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Philosophie
Verband
Im Newsportal des Staatssekretariats für Bildung, Forschung und Innovation erzählt Lara Gafner von ihren Erfahrungen bei der Philosophie-Olympiade und der Schweizerischen Studienstiftung.
Chemie
Kanal9, 15.5.2026: "Der ehemalige Lernende bei Lonza hat sich erneut für die Internationale Chemie-Olympiade qualifiziert und vertritt die Schweiz auf Weltniveau. Besonders bemerkenswert: Als Berufslernender bringt er praktische Laborerfahrung mit."
Chemie
Im März sprachen wir mit Leonard Cardenas, der sowohl in Kuba als auch in der Schweiz an der Mathematik-Olympiade teilgenommen hatte. Dies inspirierte einen jungen Chemiker mit einer ähnlichen Geschichte dazu, ein Interview zu geben.
Informatik
They were invited by the Slovakian Olympiad in Informatics to join their IOI selection from 29th of April until 6th of May. The Swiss delegation consisted of Albert Kovacs, Benoît Schmit, Máté Makai, and Laetitia Sophia Orglmeister, accompanied by Cheng Zhong and Ursus Wigger.
Physik
Vom 4-6. September 2026 findet das Women's Weekend der Physik-Olympiade in Bern statt. Neben einem Workshop im TecLab und gemeinsamen Lösen von Challenges steht der Spass und das gegenseitige Kennenlernen im Vordergrund. Melde dich bis am 31. Mai an!